Ein Blick zurück lohnt sich: Unsere vergangenen Veranstaltungen zeigen, wie viel Freude gemeinsames Erleben macht. Hier finden Sie Impressionen und Highlights.
Gottesdienst mit literarischem Emmausgang am Ostermontag
Eine besondere Veranstaltung erwartete die BesucherInnen in der Kirche am Ostermontag: ein literarischer Emmausgang mit Schriftstellerin Annie Sonnenberg. Sie lebt in Braunschweig, war mit ihrem Ehemann am frühen Morgen losgefahren – zurück in die Heimatstadt und Heimatkirche, denn in der Alten Kirche wurde sie getauft und konfirmiert. Mit freundlicher, klarer Stimme las sie mehrere Texte vor, die sich im weiteren Sinne mit der Auferstehung beschäftigten – immer schlug sie inhaltlich einen Bogen zur heutigen Zeit, so dass jeder persönliche Denkanstöße mitnehmen konnte, stimmungsvoll mit Teelicht in der Hand. Organist Folker Froebe spielte sogar auf der Laute, Pastor Dietmar Meyer wie immer Gitarre, unter anderem wurde Neil Diamonds Hit „Beautiful Noise“ gemeinsam gesungen. Zum Schluss spazierten alle zum ZAK, wo Tische im großen Rund zur Kaffeetafel zusammengestellt waren. Annie Sonnenberg ließ sich nicht lange bitten und las als Zugabe eine Kurzgeschichte über eine Schwimmerin in großer Gefahr vor. Bärbel Litfin
Abendmahl an Gründonnerstag
„Brot und Musik“ mit Liedern, Gesprächen und Buffet (02.04.2026)
„Brot und Musik“, das ist das besondere Abendmahl am Gründonnerstag – unter den Stammgästen geradezu Kult, sie lassen es nie aus. Auch diesmal dauerte der Abend länger als geplant, weil sich alle Gäste so wohl fühlten. Allein die einfühlsame, handgemachte Musik mit Gitarren und Flügel lohnte den Besuch: Das Trio Mindestens Drei (von links:Colja Cordes, Guido Weber, Dietmar Meyer) spielte Lieder mit nachdenklichen Texten, die an Klaus Hoffmann und Reinhard Mey erinnerten. Zum Schluss stieß Maren Pundschus mit ihrem Saxophon dazu. Herzlicher Applaus war dem gut gelaunten Quartett nach jedem Song sicher.
Das Thema des Abends, wie immer locker und humorvoll von Pastor Dietmar Meyer moderiert, lautete „Was mir Kraft gibt“. Wer mochte, meldete sich zu Wort – Meyer ging mit dem Mikrofon herum -, aber es durfte auch einfach nur zugehört und nachgedacht werden. Die ganz unterschiedlichen Antworten reichten von Familie mit Enkeln, gute Gespräche mit Freunden, Gottesdienst unter lauter netten Leuten bis hin zu Musik oder Kartoffeln als Erinnerung an die Mutter. Zu essen gab es an diesem Abend auch Leckeres: Alle Gäste brachten für das Buffet vor dem Altar Brot mit – selbstgebackenes oder gekaufte Lieblingssorte, dunkel und hell, mit Körnern oder Nüssen, zum Draufstreichen Butter, veganes Schmalz und würzige Cremes. Dass „Brot und Musik“ nach erneuter Wiederholung rief, da waren sich die Gäste einig. (Bärbel Litfin)

Begrüßung der neuen Konfis
mit Luftballons und Götterspeise
Voll wie zu Weihnachten oder Ostern war die Alte Kirche am Sonntag, 8. Februar, beim Begrüßungsgottesdienst der neuen KonfirmandInnen. Pastor Dietmar Meyer war begeistert. Die modernen Lieder, die er auf der Gitarre und Organist Folker Froebe am Flügel begleiteten wie „God is so good“ (Gott ist so gut) oder „Take a Rest“ (Gönn Dir eine Pause) gingen sofort ins Ohr und in die Füße, es wurde entspannt mitgewippt.
Tolle Aktion für Spaß und Tiefgang: Bunte Luftballons wurden an die Jugendlichen verteilt, die pusteten sie auf und schrieben ihnen wichtige Wörter drauf. Dann kletterten sie die enge Treppe hoch auf die Galerie neben der Orgel, schauten lächelnd runter und ließen die Ballons schweben. Unter schnappten sich Besucher:innen die bunten Bälle – und mussten erst einmal lesen und nachdenken über die Begriffe, die draufgeschrieben wurden wie Weg, Vertrauen, Freunde, Miteinander. Wer wollte, sagte eigene Gedanken dazu, Pastor Meyer ging mit dem Mikrofon herum. Ein kleines Mädchen ließ sogar ihren Teddy liegen und spielte gedankenversunken mit einem Luftballon.
Nach dem Gottesdienst überraschten die Konfis die Gäste mit – Achtung! Wortspiel! – Götterspeise. Den guten alten Wackelpudding gab es in Rot und Grün mit Vanillesoße. Wen wundert’s: Die großen Schalen waren im Nu leer.
(Bärbel Litfin)

Einmal im Monat am Mittwoch: Muntere Frühstücksrunde im ZAK

Dieses wunderschöne Kalenderblatt hängt jetzt im ZAK im Küchenraum.
Über dem zarten Pflänzchen, das aus der Erde krabbelt, steht die Jahreslosung 2026: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5).
Ein toller Blickfang für die monatliche Frühstücksrunde im Zentrum Alte Kirche (Stresemannstraße 267), die sich im neuen Jahr erstmals am Mittwoch, 21. Januar, traf. An großen Tischen sitzen alle gemütlich beisammen und plaudern angeregt – wenn sie nicht gerade kauen. Die Alte Kirche spendiert Brötchen, Butter, Kaffee und Tee. Und die Gäste bringen etwas mit, was ein Brötchen erst lecker macht: selbstgemachte Marmelade, Honig, Schokocreme, Käse, Brie, Wurst, würzige Creme… Diesmal gab es auch Paprikastreifen und leckeren Obstsalat mit Agaven Dicksaft (falls es zu sauer schmeckt). Das nächste Mal trifft sich die muntere Frühstücks-Klönschnack-Runde am Mittwoch, 18. Februar, 9.30 Uhr. Herzlich willkommen!
(Bärbel Litfin)
Café-Gottesdienst in der Winterkirche im ZAK – 18.01.2026

Platz ist in der kleinsten Hütte – auch für die gemütliche Winterkirche im Zentrum Alte Kirche. Von Januar bis März wird die große Kirche aus Kostengründen nicht beheizt, aber im ZAK muss niemand frieren. Und die Glocken erklingen wie immer feierlich kurz vor 10 Uhr.
Beim 3. Mal am 18. Januar wurde im ZAK ein Café-Gottesdienst gefeiert. Die Stühle waren nicht in Reihen hintereinander aufgestellt, sondern um größere Tische, auf denen Kaffee, Tee, Kekse und leckeres Rosinenbrot mit dick Butter standen. Pastor Dietmar Meyer lud ausdrücklich dazu ein, schon während des Gottesdienstes zuzugreifen, was die Besucher:innen gern taten. Als hätten alle den Wochenspruch beherzigt „Von seiner Fülle haben wir genommen. Gnade um Gnade.“ (Joh, 1,16).
Statt an der Orgel spielte Folker Froebe am Klavier die Lieder zum gemeinsamen Singen. Als Altar diente ein Tisch mit weißer Tischdecke, einem Kreuz, einer aufgeschlagenen Bibel, einer weißen Kerze und zwei roten Weihnachtssternen. An einer Leinwand erschienen Liedtexte, der Wochenspruch und ein beklemmendes Foto, das Dürre zeigte, passend zum Thema der Predigt.
Nach dem Vaterunser und dem Segen blieben viele Gäste noch gern zusammen und klönten. Genau so war der gesellige Café-Gottesdienst auch gedacht.
(Bärbel Litfin)
Wunderbare Weihnacht in der Alten Kirche

Was waren das für abwechslungsreiche Gottesdienste zu Weihnachten.
Kult ist Heiligabend, 16.30 Uhr, das „andere Krippenspiel“ der Jugend in der brechend vollen Kirche – immer witzig, frech, nachdenklich. Diesmal hatten die Zwillinge von Pastorin Lilo Eurich, die auch predigte, in ihr Stück einen mies gelaunten Pastoren gestellt, der von Weihnachten die Nase voll hatte, weil sich im Gottesdienst immer alles wiederholt mit Maria, Josef und dem Christuskind… In der Kirche wurde zig Mal laut gelacht und noch lauter gesungen zu den Orgelklängen von Folker Froebe und dem Posaunenchor.
Besinnlicher wurde es ab 18 Uhr bei der Christmette in der vollen Kirche mit Pastor Dietmar Meyer, Orgel- und Klaviermusik von Folker Froebe und erneut der tollen Sängerin Nele. Meyer fragte, welcher Aspekt aus der Weihnachtsgeschichte im Gedächtnis bleibt.
Viele Nachtschwärmer:innen fanden sich auch um 23 Uhr zur Christmette mit Pastorin Eurich ein, die diesen Spätgottesdienst liebt. Sie unterstrich, dass Bescherung und Festessen zwar vorbei seien, nicht aber Weihnachten und die Botschaft.
Ebenso schon Kult sind die gemeinsamen Predigten von Eurich und Werner Keil, Pastor der reformierten Gemeinde Lange Straße. Anspruchsvoll und humorvoll – geradezu fernsehreif, wie sie sich die Bälle zuwarfen – griffen sie die Geburt Jesu, Gottes Sohn, und Marias Schwangerschaft durch den Heiligen Geist auf. Hinterher beim Kirchenkaffee wurde ausgiebig geplaudert.
Ein besonders dickes Lob gebührt einmal mehr Küster Ilvio Appetecchi: Die Riesentanne ist ein Traum. Und viele Besucher:innen fragten sich, wie er in schwindelerregender Höhe den Stern auf die Spitze gesetzt hat.
(Bärbel Litfin)

Blues- und Bettag: Wenn die Alte Kirche zum Musikclub wird –
12.11.2025
Blues- und Bettag: Das Wortspiel ist genauso gut wie der stimmungsvolle Abend in der Alten Kirche mit handgemachter Musik sowie Texten und Gedichten von Pastor Dietmar Meyer, der wie immer mitreißend moderierte. Die Kirche erinnerte an einen Musikclub: Auf der einen Seite die Musiker:innen, gegenüber im Halbkreis das gut gelaunte Publikum, Küster Ilvio Appetecchi hatte mit Kerzen und Teelichtern Gemütlichkeit gezaubert – willkommen in New Orleans. Wann bekommt man schon mal Bassgitarren, E-Gitarre, Schlagzeug, Keyboard, Saxofon, Trompete, Geige und Akkordeon in einer Band zu hören? Der gute alte Blues ließ niemanden stillsitzen: Füße wippten, es wurde geklatscht, gesummt, gesungen. „Come together“: Der erste Song hätte nicht passender sein könne. Eine Vase ging herum: Auf Zettelchen sollten „Lieder, die mir viel bedeuten“ notiert werden – später wurden dazu schöne Erinnerungen geteilt und die Band spielte die Songs: Simon & Garfunkels „The Boxer“, Roberta Flacks „Killing me softly“ oder Bryan Adams „Everythin I do I do it for you“. Einen besonderen Auftritt legte Georg Karoscha (89) hin: Er sang Frank Sinatras Welthit „My Way“ auf Deutsch. In der Pause waren die Bistrotische umlagert: Bei Getränken und Knabbersachen klönte jeder mit jedem, auch nach dem Konzert. Zum Schluss erklang kein Blues, sondern Robbie Williams Superhit „Angels“: Kaum jemand schmetterte da nicht laut mit.
(Bärbel Litfin)

Edelsteine zur Erinnerung ans Konfirmationsjubiläum – 12.10.2025
Das war stimmungsvoll: Zu Orgelmusik marschierten 26 Jubilare – sie feierten Goldene, Diamantene, Eiserne, Gnaden- und Kronjuwelen-Konfirmation – in die Alte Kirche zum Festgottesdienst ein. Die Gemeinde erhob sich, die Jubilare nahmen vorne Platz. Unser Küster und Dekokünstler Ilvio Appetecchi hat mit Teelichtern für besonders gemütliche Atmosphäre gesorgt , dafür bekam er viel Lob.
Pastorin Lilo Eurich hat ihre Predigt ganz auf die Jubilare abgestimmt. Das Leben werde durchspült wie Sand, vieles sei schnell vergessen. Und in traurigen Momenten komme Zweifel an Gott auf. Aber da seien Schätze und Diamanten – die schönen Momente. Auf dem Altar stand denn auch ein Körbchen mit Edelsteinen: Alle Jubilare erhielten ein Steinchen und eine Urkunde. Nicht nur in dem Moment lächelten alle, überhaupt war die Stimmung heiter – wohl auch, weil sie sich am Abend davor im ZAK zum Wiedererkennen und Schwelgen in Erinnerungen getroffen hatten. Blicke zurück gab es ebenso danach beim Mittagessen im „Haus am Blink“.
Konfimationsjubiläum wird wieder in zwei Jahren gefeiert: Wer gern dabei sein möchte, rufe im Gemeindebüro bei Sekretärin Dörte Sengstaken (0471/81412) an.
(Bärbel Litfin)

Gottesdienst zum Erntedank ‚op Platt‘ am 05.10.2025

Predigt, Lieder, Vaderunser – alles op Platt
In unserer „Oole Kark in Leh“ wurde ein besonderer Gottesdienst gefeiert: Alles auf Platt am Erntedankfest – Lieder, Psalm, Gebete, dat Vaderunser. P.i.R. Onno Bertelsmeyer aus Loxstedt predigte gefühlvoll op Platt: Reichtum ist nicht viel Besitz, sondern Menschlichkeit. Dabei guckten alle auf die wunderschöne Herbstdeko am Altar – Küster Ilvio Appetecchi hatte sich selbst übertroffen. Beim gemütlichen Kirchenkaffee klangt ein toller Vormittag aus.
(Bärbel Litfin)

